Folge 9: Wie sicher ist Österreich in Krisenzeiten?

Shownotes

Internationale Konflikte, Cyberangriffe und Desinformation stellen Europa vor neue Herausforderungen. Regierungsberater für Nationale Sicherheit Dr. Peter Vorhofer spricht über Österreichs Krisenvorsorge, die Folgen globaler Konflikte, Energiesicherheit und den Umgang mit hybriden Bedrohungen.

Außerdem geht es um Cyberangriffe auf kritische Infrastruktur, die Lehren aus der Pandemie und die Frage, wie sich Bürgerinnen und Bürger besser gegen Desinformation schützen können.

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00:00:00: Nehmen Sie die Tablette ein, nehmen Sie nicht den Echerraum zu agieren.

00:00:04: Das bedeutet jetzt erklärt viele Menschen bewegen sich in echer Räumen und haben keine Alternativen mehr.

00:00:13: Man kann zur Wahlbeinflusung, Meinungsbeinflussung nur dann erkennen wenn man es irgendwo hinmiest also eine Alternative dazu hat oder mehrere.

00:00:23: das wäre noch besser.

00:00:28: Willkommen am Ballhausplatz, dem Podcast des Bundeskanzleramts Österreich.

00:00:32: Mein Name ist Danette Weber und gemeinsam blicken wir hinter die Kulissen und sprechen über aktuelle Schlagzeilen.

00:00:39: Ein Thema, das nicht mehr aus den Schlagzeilen kommt ist das Thema Sicherheit.

00:00:43: Egal ob es um diese vielen internationalen Krisenherde geht und das Thema Versorgungssicherheit bis hin zum Kampf gegen Cyberkriminalität.

00:00:53: Und einer der sich tagtäglich mit diesen Themen beschäftigt, ist Dr.

00:00:56: Peter Vorhofer, der Regierungsberater für nationale Sicherheit.

00:01:00: Ich freue mich sehr, dass er heute unser Gast ist!

00:01:03: Danke für die Einladung, freu ich mich

00:01:05: Herr Dr.

00:01:06: Vorhofer, vielleicht können Sie Eingangs mal beschreiben was so genau Ihre Arbeit ist?

00:01:11: Was Sie als Regierungsberater machen, was auch das Krisensicherheitsbüro macht und wie schaut denn so ein durchschnittlicher Tag bei Ihnen aus?

00:01:19: Ja danke für die Frage und ich beginne mit dem vielleicht wichtigen Bereich dass wir sind ein kleines Team ja also maximal zehn Personen und das teilt sich auf in einen Regierungs Berater und einen Stellvertreter.

00:01:35: Und dann gibt sozusagen den Rest auf zehn Bilden jeweils Experten aus den verschiedenen Bereichen plus die Nachrichtendienstvertretern, das heißt also ein kleines schmales Team.

00:01:48: Die Aufgaben sind bei uns nationale Sicherheit umfassende Landesverteidigung staatliche Resilienz Krisenvorsorge und Krisenbewältigung Und das noch kombiniert mit Gesundheit, Wirtschaft, Energie, Verteidigungspolitik, innere Sicherheit und Nachrichtendienste.

00:02:09: Das bedeutet also ein Riesenportfolio des im Vergleich zu anderen Nationen die ebenfalls so eine Funktion haben viel viel breiter aufgesetzt ist.

00:02:21: Der Hintergrund unter Ursprung liegt eigentlich darin dass wir diese Einrichtungen Und das Gesetz, das dazu notwendig war ist der sogenannte Bundeskrisensicherheitsgesetz.

00:02:33: Wurde aus den Erfahrungen der Pandemie abgeleitet

00:02:37: bzw.,

00:02:38: und Sie haben es schon erwähnt die Veränderungen in unserer Weltordnung und daher hat sich dieses breite Portfolio ergeben.

00:02:46: Die tägliche Arbeit liegt in der Weise vor dass wir im Prinzip die Welt und über dieses Portfolium analysieren, auswerten und für Österreich versuchen abzuleiten ob in drei Wochen, drei Monaten oder drei Jahren eine Krise über uns hinwegziehen wird.

00:03:08: Oder zumindest am Horizont auftaucht und im besten Falle der Bundesregierung Empfehlungen geben dürfen um diese Krisen abzuwehren oder sozusagen zu vermindern.

00:03:22: Ja, ein sehr breites Aufgabenfeld.

00:03:25: Wie ist den österreichischen Sachen Krisenvorsorgekatastrophen-Vorsorge aufgestellt auch im internationalen Vergleich?

00:03:33: Naja da müssen wir zwei Bereiche betrachten.

00:03:38: das eine ist der Katastrophenschutz.

00:03:42: Da gibt es auch über das Bundesministerium für Inneres den staatlichen Krisen- und Katastrophemanagement Bereich der eigentlich auch im Vergleich sehr, sehr gut aufgestellt ist.

00:03:56: Weil eben die Freiwilligenorganisationen bzw.

00:03:59: jene, die das tragen in Grunde genommen seit Jahren gut zusammenarbeiten – was dabei wesentlich ist, ist dass die Anzahl beziehungsweise die Umfänge von Katastrophen in den nächsten Jahren wahrscheinlich aufgrund aller Analyse noch mehr ansteigen werden weil eben die Klimaveränderung ist.

00:04:19: Der andere Bereich ist der, den wir ja auch oft in den Medien hören.

00:04:24: Ist die Veränderung der Weltoordnung und das war bis jetzt in Österreich sage ich mal nicht so ganz präsent.

00:04:33: Das hat sich massiv geändert.

00:04:36: Alles was mit Sicherheitspolitik aufgrund der Weltlage Änderungen zu tun hat, ist eigentlich in dem Mittelpunkt gerückt wie auch in anderen Staaten Und wir lernen gerade alle in Europa, wie viel Sicherheitsproduktion kostet und wie anstrengend das ist.

00:04:56: Sie haben es zum Teil eh schon angesprochen aber vielleicht nochmal konkreter.

00:05:00: beginnen wir mal mit dem Krieg in der Ukraine, der jetzt schon über vier Jahre andauert.

00:05:04: hat dieser Krieg die Sicherheitsordnung in Europa dauerhaft verändert?

00:05:09: Ja auf jeden Fall!

00:05:12: Eine Erkenntnis ist dass Wir in den Beurteilungen, wir meine ich die Staaten in Europa eigentlich immer die Falschungsszenarien angelegt haben.

00:05:27: In dem Sinne dass man davon ausgegangen ist das Rechtssystem, das internationale Recht weiter besteht und sich alle daran halten werden.

00:05:38: Eigentlich müssten diese Szenarie immer auf den Wörstkreis ausgelegt werden nämlich was hat ein... Staat, der sozusagen nicht Positives will an Fähigkeiten zur Verfügung.

00:05:49: Das heißt er kann sich auch einsetzen und daher dürfen wir nicht unsere Denkweise der westlichen Welt immer solchen Staaten unterstellen und daher war die Überraschung natürlich sehr groß.

00:06:01: das ist einmal das eine.

00:06:02: das zweite ist Die russische federation versucht vor allem eines zu untergraben.

00:06:10: Das ist unser Zusammenhalt in Europa, vor allem in der Europäischen Union.

00:06:14: D.h.,

00:06:15: alle hybriden Maßnahmen zielen immer darauf ab das Vertrauen und den Zusammenhalt im Europa zu untergraben.

00:06:23: Neben den konventionellen Vorgängen, die wir tagtäglich im Frontverlauf mitbekommen hat sich also das Bewusstsein darüber ... einer dreißigvierzigjährigen relativ stabilen Erweiterung in fitvoller Weise gegeben hat.

00:06:44: Die sind endgültig vorbei, das möchte ich auch hier mal ganz deutlich sagen.

00:06:48: Also jeder der noch daran glaubt dass wir wieder in einen solchen Zustand kommen, der liegt falsch.

00:06:54: also wie werden uns in den nächsten Jahrzehnten mit diesen Sicherheitsfragen ganz essentiell auseinandersetzen müssen?

00:07:03: Wie groß ist denn die Gefahr, dass internationale Konflikte wie im Nahen Osten – jetzt sehen wir auch lieber noch – direkte Auswirkungen auf Europa haben?

00:07:13: Die haben direkte Auswirkung auf Europa und Österreich und auf jeden von uns.

00:07:18: Und zwar deshalb das ist das Resultat der Globalisierung.

00:07:22: Die Globalisierung war hauptsächlich getrieben mit der Absicht einen Welthandel zu etablieren und durch Handelstabilität zu erzeugen.

00:07:33: Das ist ein paar Jahre gut gegangen, jetzt haben wir genau das Gegenteil, dass nämlich Globalisierung zur Abhängigkeit führt und zur Betroffenheit.

00:07:43: Und wie sehen wir es ja am konkreten Beispiel im nahemiedleren Osten?

00:07:48: Es bedeutet, wenn es regionale Konflikte gibt die immer auch eine globale Dimension haben werden, damit ist Österreich mit davon betroffen Und das kann sein im Form von eben höheren Preisen für etwas.

00:08:02: Das kann, in schlimmsten Falle zu Versorgungsproblemen führen und daher ist es enorm wichtig diese gesamte Breite und daher wieder vielleicht ein Vorteil dass in dieser Funktion all das hineingepackt wurde mitzubeurteilen und festzustellen wie wir dagegen vorgehen können.

00:08:20: wobei das muss auch gesagt werden man kann gegen globale Phänomene als Nationalstadt alleine nicht immer alles lösen, das muss auch ganz klar sein.

00:08:30: Aber wir sind betroffen und werden in Zukunft auch immer wieder von solchen Konflikten betroffen

00:08:35: sein.".

00:08:37: Das heißt wie verwundbar ist dann Österreich tatsächlich in dieser zunehmend instabilen Welt?

00:08:43: Das kann man wenig in der Form, dass man eine Zahl oder einen Prozent-Satz angibt vermessen, sondern die Größte Fähigkeit, die wir entwickeln müssen ist auf sich verändernde Machtverhältnisse, die sich meistens aus Konflikten ergeben mit größtmöglicher Anpassungsfähigkeit zu reagieren.

00:09:08: Das kann innerhalb der EU sein, das kann aber auch bilateral sein und im Wirtschaftsbereich oder im Energiebereich sein.

00:09:16: In solchen unruhigen Zeiten ist die wesentlichste Überlebnisfrage im Sinne von ... Gut durch die Krise kommen oder gut durch die Auseinandersetzung zu kommen, ist wie schnell wir uns anpassen können.

00:09:30: Und da ist eine Grundvoraussetzung das möglichst viele also auch die Bevölkerung sich mit Demanstellungen auseinandersetzt und sich dafür interessiert um nämlich auch festzustellen bzw.

00:09:43: mitzukommunizieren, wie wir uns verhalten sollen.

00:09:47: Es gibt Experten es gibt Fachleute die schlagen das vor aber Die beste Wirkung wird erzielt, wenn die Bevölkerung hinter diesen Maßnahmen stellt.

00:09:58: Muss Europa eigentlich sicherheitspolitisch unabhängiger werden und auch mehr Verantwortung für eine eigene Verteidigung übernehmen?

00:10:06: Ja, das ist jetzt in konkreten gar keine Frage mehr ob wir das wollen oder nicht.

00:10:10: Sondern wir müssen es machen und zwar aus dem ganz einfachen Grund weil – und wir haben das ja vorher auch schon ganz kurz angedeutet die USA sich einfach aus dem sicherheitsproduzierten Schirm zurückziehen.

00:10:21: immer mehr und damit stehen wir ohne Regenschirm da und das bedeutet Wir müssen diese Fähigkeiten wieder hochfahren und das ist natürlich was man sagen für die gesamten Gesellschaften in Europa ein sehr hartes Lernen, weil es erstens sehr kurzfristig eingetreten ist und zweitens, weil wir gewohnt waren dafür keine Aufwendungen betreiben zu müssen.

00:10:47: Und das geht jetzt von den Ressourcen bis hin dass zum Beispiel im Wertpflichtungssysteme wieder angepasst werden müssen, dass man sich wieder mit Schutzräumenbau auseinandersetzen muss.

00:11:00: Wie kann man seine Industrie sichern?

00:11:04: IKD, also seine Systeme in den Computernetzwerken schützen.

00:11:11: All diese Dinge die wir wieder lernen bzw hochfahren müssen, wobei ich muss jetzt auch dazu sagen, diese Dinge passieren ja jetzt auch schon.

00:11:21: Die Frage ist immer, basieren sie noch rechtzeitig und in nötigem Umfang?

00:11:26: Das ist natürlich eine Kernenfrage.

00:11:28: in diesem Zusammenhang

00:11:30: sprechen wir noch vielleicht ein bisschen genau über das Thema Energie, Energieversorgung, Energie-Sicherheit.

00:11:35: Wie wichtig oder wie wird denn das gerade diskutiert und diese geopolitischen Abhängigkeiten?

00:11:41: Weil mittlerweile spürt ja jeder schon in seinem eigenen Alltag die Auswirkungen von diesen ganzen Krisen.

00:11:46: Ja also Energie ist im einen Bereich und das ist auch jetzt eine Erkenntnis aus den Auseinandersetzungen im nahmittelren Osten dass starten und eben nicht nur in dieser Region gerade lernen, dass Energiehochheiten auch ein großes Druckmittel sein können.

00:12:07: Vor allem wenn die westliche Welt und Europa unter anderem von diesen Energien abhängig sind.

00:12:14: Das heißt, Energie ist zukünftig eine Waffe.

00:12:18: Und das bedeutet wir müssen entweder sich das was wir selber haben mehr schützen die Lieferketten schützen oder diversifizieren,

00:12:27: d.h.,

00:12:27: verteilen wo wir die Energie kriegen und natürlich die mittelfristige Maßnahme wäre selbst für alternative Energien oder andere Energieformen sozusagen die Maßnahmen zu setzen.

00:12:43: Die Betroffenheit kann gelöst werden indem man eben andere Quellen erschließt oder ob man eigene Reserven hat und deshalb ist das, was Sie gesagt haben Krisenvorsorge heißt auch ein gewisses Maß an Bevorratung zu haben.

00:12:57: Österreich ist bisher durch die konkrete Krise in der mittleren Osten deshalb relativ gut durchgekommen weil wir eben Reserfen haben auf staatlicher Natur aber natürlich auch die Betriebe selber oder die Industriezweige am Branchen Und weil man begonnen hat zu diversifizieren, also zu verteilen und sozusagen die Energie von anderen Bereichen heranzubringen.

00:13:25: Was auch eingetreten ist muss man sagen das hat mit der Dauer des Konfliktes zu tun dass die Wirtschaft selbst nach Alternativen sucht und sozusagen sie anspricht und es hilft natürlich in dem Ganzen zusammen.

00:13:37: Man muss nur aufpassen dass man sozusagen eine Preissteigerung nicht mit einer Krise verwechselt, weil eine Krise ist bei Definition dann eingetreten.

00:13:47: Wenn ein System das kann ein Staat sein aufgrund von Überforderungen oder von Komplexität mit den normalen Abläufen diese Krise nicht mehr bewältigen kann und davon sind wir weit davon entfernt.

00:14:03: noch

00:14:05: Jetzt kommt noch diese digitale Gefahr dazu, von der Sie ja auch schon gesprochen haben.

00:14:09: Wie groß ist denn die Gefahr von Cyberangriffen auf kritische Infrastrukturen wie Energieversorgung, Banken und öffentliche Einrichtungen?

00:14:16: Und ist Österreich hier ausreichend vorbereitet?

00:14:20: Ja erstens ist es nochmal eine Tatsache dass das tagtäglich passiert.

00:14:24: Das heißt man hat in den letzten Jahren und auch im privaten Bereich weil sie von Banken oder Wirtschaft gesprochen hat man schon etwas dazugelernt.

00:14:36: Aber man muss sagen, man ist nicht am Plafon angekommen der Fähigkeiten die wir brauchen.

00:14:41: auf staatlicher Ebene passiert das da gibt es verschiedene Einrichtungen die das versuchen in den Griff zu kriegen.

00:14:47: aber eines können sie sich sicher sein dass wenn Österreich irgendwelche Äußerungen macht und da bleiben jetzt bei der globalen Änderung der Weltordnung dann haben wir mit mehreren Hundert oder mehreren Tausend Angriffen pro Woche, oder pro Monat zu rechnen bzw.

00:15:04: haben diese Erfahrungen.

00:15:07: Das heißt es ist eine Latente Gefahr und wir befinden uns sozusagen in diesem Bereich in einem Konflikt bereits.

00:15:13: Der Schwierige daran ist... zuerst herauszufinden, von woher ein Angriff kommt und sonst um die Quelle herauszufinde.

00:15:22: Das nennt man in den Fachbegriffen so attribuieren.

00:15:25: also wer ist dafür verantwortlich?

00:15:28: Und dann ist eben die Frage gibt es die Möglichkeit außer am passiven Schutz auch aktiv dagegen vorzugehen?

00:15:36: ja und das ist natürlich gesetzlich muss es ganz genau abgestimmt bzw.

00:15:41: vorgegeben werden, ob man hier auch eine aktive Komponente einbringen kann.

00:15:46: Da gibt es natürlich Staaten die das eher zulassen.

00:15:49: Österreich ist da sehr zurückhaltend und man muss aber immer sich dann über das Restrisiko bewusst sein.

00:15:56: Ich glaube ihr Team beschäftigt sich ja mit dem Thema Desinformationen.

00:16:01: Welche Rolle spielt denn Desinformation in diesen?

00:16:04: ganzen globalen Konflikten über die wir ja auch schon gesprochen haben?

00:16:07: Ja, Desinformation ist eine der besten Waffen, die es derzeit gibt.

00:16:12: Wenn man Böses will warum weiß sehr schwer zu identifizieren und festzustellen is Und die sozialen Medien sozusagen ein optimales Tool sind.

00:16:28: Es gibt fünf sechs Ziele die damit verfolgt werden.

00:16:31: das ist Meinungen verändern.

00:16:34: Man will polarisieren, man will abwerten, weil wir das Vertrauen untergraben und somit eine Gesamtschwächung eines Systems ist gleich ein Staat und Umständen herbeiführen.

00:16:49: Und das Problem ist dass es eine schleichende Vorgehensweise ist die sozusagen wie eine Verkühlung, würde ich jetzt sagen so langsam in die Gesellschaft oder in die staatlichen Strukturen eindringt.

00:17:04: Und wenn man gegen Reaktionen machen will ist es schwer weil man dazu aufgerufen wird oder gezwungen wäre Dinge einzuschränken und zu machen, die wir uns eigentlich über Jahrhunderte im positiven Sinne geschaffen haben.

00:17:21: daher ist das natürlich eine ganz besondere Herausforderung.

00:17:25: jenen, die das im Bösewilligen der Absicht versuchen, natürlich gerne angewandt, weil es eben so ein Mittel ist mit dem man einen großen Effekt erzielen kann und der Einsatz, den man sozusagen bringen muss äußerst gering ist.

00:17:41: Weil das kann eine Heckergruppe oder eine kleine Gruppe, kann das machen und enormen Schaden anrichten.

00:17:46: Und das ist eine Herausforderung, die alle westlich-liberalen demokratischen Staaten in der Zeit haben.

00:17:52: Hätten Sie ein Rezept gegen diese Verkühlung für jede Einzelne, wie man sich auch im persönlichen Bereich vor Desinformationen schützen kann?

00:18:00: Ja

00:18:01: eine ist nehmen Sie die Tablette ein.

00:18:03: Nehmen wir nicht im Echerraum zu agieren.

00:18:05: das bedeutet jetzt erklärt Viele Menschen bewegen sich in echer Räumen und haben keine Alternativen mehr.

00:18:15: Man kann sozusagen Wahlbeineinflussung, Meinungsbeinflussung nur dann erkennen wenn man es irgendwo hinmässt also eine Alternative dazu hat oder mehrere das wäre noch besser oder dass man es mit seriösen Quellen abgleicht.

00:18:31: Das ist einmal der eine Bereich.

00:18:32: Der andere Bereich muss man sagen ist dass man auch den Medien Also ob das jetzt Zeitungen, Fernsehstationen und Ähnliches sind.

00:18:42: Auch mitteilen oder sie sensibilisieren muss, dass Sie selbst als Waffe benutzt werden ohne... sich dessen bewusst sind.

00:18:54: Also das ist ein ganz gefinklettes und sehr schwerwiegendes Problem, dass versucht wird durch verschiedene Mittel zu lösen.

00:19:01: also es gibt Instrumente dazu aber die Mittel für der Bevölkerung wäre hier im Sinne von man is aware und man vergleicht und man hinterfragt.

00:19:13: Das wär schon mal ein ganz großer wichtiger Schritt.

00:19:17: Ist das Thema Gesundheit, Gesundheitsvorsorge, Pandemien immer noch Teil ihrer Arbeit?

00:19:23: Haben Sie das am Radar?

00:19:24: Ja.

00:19:25: Selbstverständlich im Gesundheitsbereich oder im Bereich von Pandemiensäuchen weil wir dürfen es nicht nur auf den Menschen einschränken.

00:19:35: Es gibt sehr viele Problemstellungen an der Herausforderung auch mit Tiersäuchen.

00:19:40: Das ist selbstverständlich ganz oben in der Prioritätenliste und aufgrund der Vorfälle die auch medial bekannt sind und immer wieder auftauchen, weiß man dass wir uns von diesen Gefahren sozusagen nicht loslösen können oder sie beiseite schieben können.

00:19:58: Viele Maßnahmen sind gesetzt worden auch nach der Pandemie und den Erkenntnissen die man daraus gewonnen hat und viele Dinge sollten noch gemacht werden.

00:20:09: ja und man kann das auch nachlesen Alle Erkenntnisse, die wir in sogenannten strategisch-gesamtstaatlichen Lage bilden.

00:20:17: Also wie ist der Zustand und was könnte getan werden um es noch besser zu machen?

00:20:24: Kann man auf uns auch Homepage nachlesen und sich daran orientieren.

00:20:28: Selbstverständlich!

00:20:29: kann nicht immer alles zu hundert Prozent gelöst werden.

00:20:32: Aber wenn die Schritte in richtige Richtung passieren, ist schon noch mal vieles getan und ich möchte nur darauf hinweisen weil wir am Anfang darüber gesprochen haben das Bundeskrisensicherheitsgesetz hat ja neue Strukturen, neue Prozesseverfahren auch mit sich gebracht und die Abwehr, die Eintämmung zum Beispiel der Maul- und Clown-Solch ist uns mit diesem neuen System schon gelungen.

00:20:58: Also daher ein, glaube ich doch gutes Resultat.

00:21:03: oder der sogenannten Blauzungenkrankheit und Ähnliches mehr.

00:21:07: Das ist vielleicht nicht immer so präsent in der Bevölkerung aber wir kümmern uns praktisch im Hintergrund darum mit den jeweils zuständigen Ministerien und somit können wir auch schon Erfolge in praktischen Umsätzen vorweisen.

00:21:24: Dann vielleicht noch eine Frage passen zu den warmen Temperaturen draußen.

00:21:28: Viele Menschen machen sich gerade Gedanken, was sie im Sommer machen wollen Reisepläne schmieden und wir im Bürgerservice des Bundeskanzleramts nehmen auch eine gewisse Unsicherheit bei den Österreicherinnen und Österreichern wahr, was auch die Sicherheit, die globale Sicherheit betrifft?

00:21:43: Was würden Sie denn den Österreicheren und Österreicher raten?

00:21:46: wie sicher ist es wenn man oder auf was muss man achten, wenn man gerade seinen Urlaub planen möchte?

00:21:54: würde ich ganz einfach sagen auf den Hausverstand in dem Sinne, dass man wahrscheinlich wenn wir reisen jetzt in einen Konfliktraum bucht natürlich auch mit den Folgen rechnen muss.

00:22:05: Aber andererseits und jetzt komme aber vom Hausverstand weg gibt es die entsprechenden Informationen auf Seiten des Außenministeriums plus die Tatsache das man also sprich Reisewarnungen Und die werden sehr seriös abgewickelt und auf die Homepage gestellt.

00:22:25: Also wenn dort was drauf steht, sollte man sich an das halten.

00:22:29: Zum anderen gibt es die Möglichkeit, wenn man eine Reise in einem Gebiet durchführen möchte, wo gewisse Unsicherheiten herrschen.

00:22:37: Das auch dem Außenministerium bekannt zu geben dass, wenn etwas passiert, man möglichst schnell eine Hilfe bekommt.

00:22:44: aber grundsätzlich muss ich sagen würde ich reisen auf jeden Fall weiter, weil es dazu beiträgt dass wir als Gesellschaft Österreicherinnen und Österreichern in den wir andere Kulturen und Länder kennenlernen auch unsere eigene Situation besser beurteilen können, nämlich was passiert in anderen Weltregionen?

00:23:04: Welche Probleme herrschen dort und vielleicht auch die Erkenntnis was auf Österreich einwirken kann.

00:23:10: Und daher werde es reisen meiner Meinung nach eines das wichtigste was gibt dass man das weiter aufrecht erhält wenn's geht.

00:23:18: und eines was wir noch mitgeben müsste ist neugierig sein weil wenn man mit vielen Erkenntnissen nach Hause kommt kommen Dinge vielleicht ein bisschen besser beurteln.

00:23:27: Das war am Ballhausplatz der Podcast des Bundeskanzleramts Österreich.

00:23:31: Herzlichen Dank fürs Zuhören und bis zur nächsten

00:23:33: Folge!